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Die Zitadelle von Sigiriya - ein Abbild des Himmels


Anreise

Mit dem Zug (Colombo - Polonnaruwa) bis nach Habarana. Der schnellere und einfachere Weg ist aber mit dem Zug bis Kurunegala oder Kandy zu fahren und von dort weiter mit dem Bus bis Dambulle. Von Habarana und Dambulla fahren regelmäßig Busse nach Sigiriya.



Unterkünfte

Auf der Straße von Dambulla nach Sigiriya gibt es mehrere nette Guesthouses in verschiedenen Preisklassen.
Direkt in Sigiraya gibt es das Hotel Sigiriya und das Sigiriya Village Hotel. Beide liegen etwa 1,5 km vom Felsen entfernt, im schon seit langem ausgetrockneten Sigiri Maha Wewa. Ebenfalls in der Nähe des Felsens das von der Ceylon Hotel Corporation gemanagte Sigiriya Rest House.

Hotels / Guesthouses mit Webseiten



Geschichte

Sigiriya von Dambulla aus gesehen Wasser-Garten Nichts in Sri Lanka regt die Phantasie mehr an als ein 200 Meter hoher Granitfelsen, der sich über die flache zentrale Ebene im Nordosten erhebt. Bereits von weitem ist der mächtige Sigiriya Felsen (gesprochen Si-gi-ri-ja) zu sehen. Auch heute noch ein beeindruckender Anblick.

Wie muß das erst vor 1500 Jahren, zur Zeit von König Kasyapa (Kassapa) gewesen sein. Die gesammte Westseite des Felsens weiß verputzt und mit Ornamenten und Frauengestalten bemalt, ein Wasser-Garten, übrigens der älteste noch existierende Landschafts-Garten Asiens, mit Pavillons, Springbrunnen und Badebecken und auf dem Gipfel des Felsens ein prunkvoller Palast.

Blutige Taten führten zur Errichtung von Sigiriya als das Zentrum des Sinhalesischen Königreiches für eine Zeitspanne von 18 Jahren im späten 5 Jahrhundert.
Die Herrschaft von König Dhatusena nahm 477 AD ein jähes Ende, als sein Thron von Kasyapa, sein Sohn von einer Frau niederer Herkunft, ergriffen wurde. Kasyapa 's Tat wurde von der Angst veranlaßt, daß sein jüngerer Stiefbruder Mogallan, der von der gesalbten Königin geboren wurde, den Thron übernehmen würde.

Kasyapa war davon überzeugt, daß sein Vater einen Schatz von unermeßlicher Größe vor ihm versteckte, und forderte seinen Vater auf, ihm das Versteck der Vermögens zu zeigen. Dhatusena führte den jungen Thronräuber an das Ufer des Kalawewa, des bedeutendsten seiner Bewässerung-Projekte. Dort, sagte der alte König, sei all seine Vermögen.
In einem Anfall von Wut befahl Kasyapa den alten Mann lebend und nackt in einer Gruft einzumauern. Inzwischen überlebte Mogallan einen Mordanschlag seines Bruders und floh nach Indien, um dort eine Armee aufzustellen.

Paranoia, Überheblichkeit und der Wahn, ein Gott-König zu sein, trieben Kasyapa dazu, die traditionelle Sinhalesische Hauptstadt Anuradhapura zu verlassen und seinen Palast auf dem Gipfel des Sigiriya Felsens zu erbauen, eine perfekte Platz, der mühelos verteidigt werden könnte. Sieben Jahre nach dem Besteigen des Thrones zog er in sein neues Heim.

Das L÷wentor Besucher des Palasts betraten diesen über eine Stein-Treppe, die sie ins Maul des Löwen und durch seinen Rachen führte - daher Sigiriya's alternativer Name: "Löwe-Felsen". Nur die riesigen Tatzen des Löwen sind heute noch zu sehen, aber sie zeigen, wie gigantisch der Rest der Löwen-Skulptur gewesen sein muß.
Zwei Wassertanks, zum Baden und für Trinkwasser, sind heute nur noch mit Regenwasser gefüllt. Aber zur Zeit Kasyapas wurde ein hochentwickeltes Pumpensystem benutzt, um die Becken aus einem See am Fuß des Felsens zu füllen.

Letztendlich fand Kasyapa ein unrühmliches Ende, vielleicht verdientermaßen. 495 AD kam sein Bruder Mogallan aus Indien mit einer Armee aus vereinten Cholas und Sinhalesen zurück und Kasyapa verließ seine uneinnehmbare Festung, um ihm in einer offene Feldschlacht gegenüber zu treten. In einer entscheidenden Phase der Schlacht scheute der Kriegselefant Kasyapas vor einem versteckten Sumpfloch und wandte sich für einen Augenblick zur Seite. Kasyapa Truppen deuteten dies als Zeichen zum Rückzug. Seine Armee flüchtete kopflos und ließ Kasyapa verteidigungslos zurück. Ein Hitzkopf bis zuletzt, zog er seinen Dolch, schnitt sich dieKehle durch, hob die Klinge hoch in der Luft und steckte sie wieder in die Scheide zurück, bevor er tot von seinem Kriegselefanten fiel.

Sigiriya 's glorreiche Tage endeten mit dem Tod Kasyapa's. Aber die Pracht dieses erstaunlichen Felsens lebt weiter.


Man nähert sich Sigiriya von Westen über einem Wassergraben, der einen kunstvollen, bis zum Fuß des Felsens reichenden Wasser-Garten umschließt. Eine Steintreppe bringt Besucher, vorbei an Höhlen und Mulden, in denen frühe Buddhistische Mönche lebten und beteten, zu einer Galerie auf halbem Weg zum Felsen, begrenzt von einer drei Meter hohe Mauer. Große Teile dieser sogenannten Spiegel-Wand (Mirror Wall) sind noch intakt und es ist hier, wo Graffiti-Künstler ihre Verse geschrieben haben, viele von ihnen mehr als zehn Jahrhunderte alt und leider teilweise verdeckt und zerstört durch die hingekritzelten Schreibereien moderner Egoisten.

Wolkenmädchen Die meisten der alten Graffitis beziehen sich auf die Wolkenmädchen. Die noch erhaltenen Fresken sind über eine Wendeltreppe zu erreichen und liegen ungefähr 14 Meter oberhalb der Mirror Wall in einer natürlichen Felsennische, in der sie jahrhundertelang vor Regen durch einen Überhang geschützt worden sind.
Niemand weiß, wer diese phantastischen Fresken gemalt hat, aber die Wolkenmädchen zeugen von einer hochentwickelten Sinhalesischen Zivilisation zu einem Zeit, als in Europa noch barbarische Zustände herrschten.

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© ZDF 2001
Wie die Palastanlage von Sigiriya nach Ansicht der Archäologen ausgesehen hat, zeigt der kurze Videoclip. Der Clip ist ein Ausschnitt einer 45 minütigen Sendung, die das ZDF im Jahr 2001 ausgestrahlt hat. Titel der Sendung: "König des Löwenfelsens - Das Mysterium von Sri Lanka" aus der Reihen "Magische Welten".

Die Archäologen gehen heute nicht mehr davon aus, daß es sich um eine Festung gehandelt hat. Zu leicht wären die Bewohner durch eine Belagerung auszuhungern gewesen.

Vielmehr vermuten sie, daß Kasyapa in seinem Größenwahn versucht hat eine "Nachbildung" des Paradiesberges Kailasa im Himalaya zu schaffen, auf dem in der Stadt Alakamanda der Gott Kuvera herrscht. Die Wolkenmädchen ließen sich dann als himmlische Wesen erklären. Kasyapa hätte sich damit als Gottkönig gesehen.

Eine andere Deutung sieht in der Anlage von Sigiriya den Weg des Menschen zur Erlösung. An der Spiegelwand trennt sich die Seele vom Körper, die dann auf dem Weg zum Gipfelplatau zum letzten Mal durch die Schönheit der Wolkenmädchen in Versuchung geführt wird. Auf ihrem weiteren Weg passiert die Seele die mächtigen Pranken des liegenden Löwen um das Paradies auf dem Gipfel zu erreichen. Böse Geister werden dagegen auf dem Weg zum Gipfel von den Pranken des Löwen zerschmettert.



Aufstieg

Sigiriya Übersichtskarte Die beste Zeit um den Felsen zu besichtigen ist der frühe Morgen. Das ermöglicht es Ihnen, den Felsen zu besteigen, bevor die Menschenmengen ankommen und es zu heiß wird. Der Ticketschalter am Haupteingang ist ab etwa 7:30 geöffnet.

Man nähert sich Sigiriya von Westen über einen Wassergraben, der einen kunstvollen, bis zum Fuß des Felsens reichenden Wasser-Garten umschließt. Der Pfad führt vorbei an Springbrunnen, die während der regnerischen Jahreszeit aktiv waren und den Sommer-Palast mit Wasser umgaben. Die größeren Schwimmbäder waren mit Pavillons überdacht. Dann kommt der kleine Wasser-Garten, wo Wasser langsam über Kieselsteinen plätscherte.

Schauen Sie sich den Felsen von hier aus an, und versuchen Sie sich die ganze Oberfläche Felsens als ein riesiges Gemälde vorzustellen. Das ist das, was Sie gesehen hätten, wenn Sie dort vor 1500 Jahren gewesen wären.

Vorbei geht es am Terrassengarten und dem Steingarten. Die stufenähnlichen Marken, die Sie auf den Felsblöcken in diesem Garten sehen, waren das Ausgangsmaterial für die Stützpfeiler der verschiedenen Gebäude, sowohl unterhalb als auch auf dem Gipfel des Felsens.

Asana Chapel Auf dem weiteren Weg kommen Sie an Höhlen vorbei, die schon lang vor Kasyapa 's Zeit von Buddhistische Mönchen genutzt worden waren, dem Thronsaal und Überresten von Rinnsteinen und Rohrleitungen. In einigen der Höhlen sind noch Reste von Verputz mit Spuren von Gemälden zu sehen.

Bevor Sie die Treppen zur Spiegelwand heraufsteigen, kommen Sie noch an der Cobra Hood Cave vorbei. Aus einiger Entfernung betrachtet, sieht diese Höhle wie eine aufgerichtete Kobra aus. Die Decke der Höhle ist mit noch gut erhaltenen Ornamenten verziert.

Wolkenmädchen Wenn Sie dann die Treppen geschafft haben, kommen Sie einen Durchgang, an dessen Anfang eine Wendeltreppe steht, die zu einem der Überhänge mit den Sigiriya Fresken führte. Diese Fresken sind das, was Sie in jedem Artikel über Sigiriya, in Hotel-Broschüren, auf Holzschnitzereien und Batiken sehen können. Ein weiterer Überhang mit Fresken befindet sich weiter oben und ist von der Westseite des Gipfels aus zu erreichen. Von dem Versuch dort hinunter zu gelangen ist aber dringend abzuraten, weil der Zugang sehr steil und ungenügend gesichert ist. (Wenn Sie da abrutschen, haben Sie noch ca. 5 Sekunden Zeit das Fliegen zu lernen.)

Sie kommen dann durch einen Durchgang zwischen dem Fels und einer 3 m hohen Ziegelwand. Verweilen Sie hier für einen Moment, schauen Sie die Ziegelwand ein wenig genauer an, und Sie werden feststellen, daß sie noch etwas des spiegelnden Glanzes bewahrt hat, den sie vor 1500 Jahren einmal hatte, als sie "Spiegel Wand" genannt wurde. Untersuchen Sie die Mauer ein wenig näher, dann können Sie noch einige der antiken Graffiti ausmachen. Die Aufseher sind ebenfalls in der Lage, Ihnen einige der Schriftzüge zu zeigen, die noch deutlich gelesen werden können.

Die Treppe zum Gipfel-Plateau des Felsens Bevor Sie den letzten Abschnitt angehen, nehmen Sie sich etwas Zeit, um sich die riesigen Pranken des Lowen anzusehen. Versuchen Sie sich vorzustellen, daß Sie in sein Maul hineingehen müßten, um den Gipfel zu erreichen.

Eine neue Treppe ist an der Seite des Felsens angebracht worden, um heute den Zugang zum Gipfel zu erlauben. Bis Mitte der 80er Jahre war der letzte Teil des Aufstiegs entlang des recht steilen Felsens nur mit Eisenstangen und einer Kette gesichert. Inzwischen ist das durch ein stabiles Geländer ersetzt und dicke Eisenplatten treppenähnlich am Felsen befestigt worden. Der Aufstieg vom Löwen Tor aus ist daher nicht mehr sehr schwierig. Einigermaßen schwindelfrei solten Sie trotzdem sein.

Auf dem Gipfel des Felsens können Sie das einstmals prächtiges königliches Schwimmbad, den Thron, die Grundmauern des majestätischen Palasts und Spazierwege und Gärten sehen.

In Richtung Norden sehen Sie den Pidurangala Felsen, auf dem es ein Buddhistisches Kloster und mehrere kleine Höhletempel gibt und in der Nähe seines Gipfel eine der größten stehenden, aus Ziegel gemauerten Buddha Statuen.

Im Süden-Osten liegt das, was vom Sigiri Maha Wewa übrig geblieben ist und im Süden der Mapagala Felsen, der schon eine Festung war, lange bevor Kasyapa Sigiriya erbaute.

Im Osten ist der noch unberührte, nicht ausgegrabene östliche Bereich des Gartens, der noch darauf wartet, alle die Rätsel preiszugeben, die noch unter der Erde versteckt sind.

Nach Westen haben sie wohl die atemberaubendste Aussichte vom Gipfel des Sigiriya Felsens. Sie können den ganzen Garten überblicken, seine perfekte Symmetrie und die Planung die in seine Erstellung eingegangen ist. Versuchen Sie sich vorzustellen, was Kasyapa gesehen hat, als der Garten gepflegt war.

Nachdem Sie den Felsen wieder hinabgestiegen sind, können Sie im Nordwesten noch einige weitere, allerdings schlecht erhaltene Reste von Wolkenmädchen sehen.


Wenn Sie genügend Zeit haben, verlassen Sie das Felsen Areal durch den Haupteingang und besuchen Sie noch das alte Fort auf dem Mapagala Rock südlich von Sigiriya. Etwas entlang der Straße finden Sie die Überreste einer alten Dagoba. Wenn Sie von hier aus in den Dschungel gehen, betreten Sie die Überreste eines Kloster in dem früher über 1000 jungen Mönchen gelebt haben. Dort werden Sie einige Stein-Pfeiler, Stufen und Trümmerreste finden.

Ebenfalls sehenswert ist auch der Pidurangala Felsen mit seinem noch existierenden Kloster, den Höhlentempeln und der Buddha Statue.





Hotels / Guesthouses nahe Sigiriya mit Webseiten

Hotels
Sigiriya Village Hotel, Sigiriya
Hotel Sigiriya, Siguriya
The Village Habarana, Habarana
Kandalama Hotel, Kandalama/Dambulla
Culture Club Resort, Dambulla

Guesthouses
Little Dream Guesthouse, Kandalama/Dambulla
Gimanhala Transit Hotel , Dambulla


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